Zara-Erbin Marta Ortega Perez kauft Cerano von Hof

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Zara-Erbin Marta Ortega Perez kauft Cerano von Hof

Marta Ortega Perez, Erbin des international bekannten Modelabels "Zara", hat den zehnjährigen Wallach Cerano von Hof gekauft. Das Springpferd aus Schweizer Zucht hatte zuletzt in Dezember beim Grand Prix in Genf für Furore gesorgt.

Zara-Erbin Marta Ortega kauft Cerano von HofDer braune Cerano von Hof hatte zuletzt unter dem Sattel von Dehlia Ouevray Smits mit zahlreichen vorderen Platzierungen in international hochkarätig besetzten Konkurrenzen (u.a. Ascona und Calgary) die Aufmerksamkeit des Fachpublikums und der Mitstreiter auf sich gezogen. Der Schweizer Wallach gilt allgemein als sehr rittig und vorsichtig, darüber hinaus hat er ein grosses Kämpferherz, ohne besonders kompliziert zu sein - allesamt Attribute, die den vermögenden Braunen zu einem Springpferd für ehrgeizige und begütete Amateure avancieren lassen. Cerano von Hof gehörte bis zu seinem Verkauf einer Besitzergemeinschaft aus Reiterin (bzw. ihr Ehemann) und Francois Studer.

Käuferin des Pferdes ist die Spanierin Marta Ortega Perez, bzw. ihr Vater Amancio Ortega, Inhaber des weltweit bekannten Modelabels "Zara". Laut Forbes-Magazin, gehört die Familie Ortega zu den zehn reichsten der Welt und besitzt im spanischen La Coruna das luxuriös ausgestattete Reitsportzentrum "Centro Hipico Casas Novas", bekannt als Gastgeber eines jährlich stattfindenen Fünfsterne-CSI.
Marta Ortega war vor Jahren spanische Jungmeisterin der Springreiter und ist im Besitz eines weiteren international erfolgreichen Springpferdes, Madame Pompadour, einst Spitzenpferd von Fabio Crotta.

Die junge Spanierin gilt als avantgardistisch-unkonventionell und als überaus selbstbewusst: so hatte Marta Ortega bereits im zarten Altern von 14 ihrem geschäftlich hocherfolgreichen Vater Amancio mitgeteilt, sie würde die Zara-Bekleidung überhaupt nicht mögen, die Stücke wären ihr allesamt "zu formell". Obwohl Amancio Ortega als Geschäftsmann eher einen konservativen Ruf geniesst und als "unbeugsam" gilt, nahm sich der Modezar die Kritik seiner jungen Tochter zu Herzen und erschuf daraufhin die unkonventionell daher kommende Streetwear-Modemarke Berschka, die sich innerhalb von zehn Jahren zu einer der erfolgreichsten Labels weltweit entwickelt hat und heute mit ca. zehn Prozent zum Gesamtumsatz des Zara-Modeimperiums beiträgt.

Die charmante Einzeltochter und Alleinerbin des Ortega-Firmenimperiums ist eine passionierte Springreiterin, die sich auf die Unterstützung ihres Vaters in Sachen Pferde vollends verlassen kann: Die Jesuitenschülerin wurde zuweilen sogar mit dem Familienjet nach England geflogen, um Ausschau nach geiegneten Sportpferden zu halten.
Allerdings hatte Marta Ortega Perez mit 19 Jahren, ihren Ehrgeiz, Profi-Springreiterin zu werden erst einmal begraben und sich ihrem Studium und Lernprozessen in ihrem Familienunternehmen gewidmet.
Da sie nun im Besitz zweier hochkarätiger Springpferde ist und über das nötige Kleingeld verfügt, um an den internationalen Springsport teilzunehmen, wird man bald Cerano von Hof unter ihrem Sattel sehen - falls sie es sich (übrigens nicht zum ersten Mal) nicht anders überlegt.


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