Weltcup in Stuttgart: Marcus Ehning siegt mit Gitania

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Weltcup in Stuttgart: Marcus Ehning siegt mit Gitania

Ehing siegt in StuttgartBeim Weltcup-Springen in Stuttgart konnte sich der Borkener Marcus Ehning mit einem furiosen Husarenritt mit seiner Stute Gitania den Sieg im Grossen Preis, 20 Weltcup-Punkte und - neben ein beachtliches Preisgeld - einen Mercedes-Benz sichern.

Der 440m lange Parcours des in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart ausgetragenen Grossen Preises - gleichzeitig auch Weltcup-Qualifikation für das 2006 in Kuala Lumpur stattfindende Finale - wurde in diesem Jahr erstmalig von der amerikanischen Springreiter-Legende Conrad Homefeld* aufgebaut und stellte die anwesende Springreiter-Elite und ihre Pferde vor einer echten Herausforderung.

Lediglich 15 Paare schafften durch einen fehlerfreien Ritt im Normalparcours den Sprung in das anschliessende Stechen (Parcourslänge 280m, 7 Hindernisse mit 8 Sprüngen). Der Schweizer Beat Mändli mit Ideo du Thot (v. Arioso du Theillet x Shaliman du Thot) setzte als erster Teilnehmer im Stechen durch einen fehlerfreien Ritt in 40,26 Sekunden die nachfolgende Konkurrenz unter Druck, allerdings gelang es gleich der zweiten Starterin, Meredith Michaels-Beerbaum mit Checkmate (v. Contender x Pik Bube) einen mit 37,98 Sek. sensationell schnellen Ritt hinzulegen.
Erst Marcus Ehning aus Borken konnte mit seiner Schimmelstute Gitania (v. Capitol I x Sacramento Song) die Zeit der gebürtigen US-Amerikanerin unterbieten und gewann somit mit einer Zeit von 37,67 Sekunden (fehlerfrei) das Weltcup-Springen in Stuttgart. Ehning profitierte dabei von der Rittigkeit seiner Stute Gitania und konnte in den entscheidenden letzten zwei Wendungen, der Amerikanerin die entscheidenden drei Zehntel abnehmen.

Der Grosse Preis von Stuttgart im Rahmen der German Masters, war mit insgesamt 100.000 Euro dotiert, der Sieger Marcus Ehning konnte sich neben der Siegesprämie, noch einen Geländewagen (Mercedes-Benz ML 280) sichern.

* Conrad Homefeld: Der US-Amerikaner wurde in den 80-er Jahre mit dem Trakehner-Hengst Abdullah (v. Donauwind x Maharadscha) zur Legende, als er bei den Olympischen Spielen 1984 eine Silbermedaille gewann und sein Schimmelhengst Abdullah bei den Weltreiterspielen 1986 bestes Pferd wurde.
Conrad Homefeld wurde deshalb zu einer Berühmtheit, weil es ihm in der neueren Zeit gelang, einen Trakehnerhengst, seinerzeit zu einem der erfolgreichsten Springpferden der Welt zu etablieren, eine Eigenschaft, der der Trakehnerverband und seine schönheitsverliebte Züchterschaft schon seit geraumer Zeit vergeblich hinterherlaufen.


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