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Beim Weltcup-Finale im Rahmen der Partner Pferd 2011 in Leipzig stehen nicht nur Dressur und Springen im Vordergrund. Das Hindernisfahren der Vierspänner gewann gestern ein Australier, in die Siegerlisten der Voltigierer trugen sich am Freitag ein Franzose und eine Deutsche ein.

Fahrsport (Vierspänner) beim Weltcup-Finale Mit dem Sieg des Titelverteidigers Boyd Exell aus Australien endete die Einlaufprüfung der Vierspänner am Abend in Leipzig. Exell, der schon in der Qualifikationsserie der Konkurrenz davonfuhr, weil - gemäß eigener Aussage - sein Pferdegespann "von Mal zu Mal stärker und schneller" wurde, hielt den schwedischen Gespannfahrer Tomas Eriksson und den niederländischen Mannschafts-Weltmeister Koos de Ronde auf Distanz. Boyd Exell ist vielen Fahrsport-Fans hierzulande durchaus ein Begriff, der Australier, der in Großbritannien lebt und trainiert, hatte bei den Weltreiterspielen in Kentucky im vergangenen Jahr die Einzelwertung im Gespannfahren gewonnen. Der zuständige Parcourschef Dr. Wolfgang Asendorf versprach den sieben Teilnehmern der Finalprüfung am Sonntag einen Kurs, der eine Mischung aus technischem Anspruch und Speed darstellt und somit Mensch und Pferd die gesamte Palette an Fahrkunst und Athletik abverlangt. Weltcup-Finale Voltigieren - Zwischenstand
Rund 10.000 pferdebegeisterte Besucher lockte der dritte Tag der Partner Pferd 2011 mit vier FEI Weltcup-Finalprüfungen in die Leipziger Messe und diese sahen auch den Franzosen Nicolas Andreani bei der Weltcup-Premiere der Voltigierer siegen. "Ich will eigentlich immer gewinnen", lautete der schlichte Kommentar des WM-Dritten vfon Kentucky 2011, der nun mit einem ordentlichen Punktevorsprung und voller Selbstvertrauen dem Finale am Samstag entgegenblickt. Was in der Herrenkonkurrenz dem smarten Franzosen gelang, schaffte auch die WM-Dritte Simone Wiegele aus Grevenbroich, die zierliche Voltigiererin gewann gestern die erste Kür-Runde des FEI Vaulting-Finals und geht wie ihr männlicher Pendant Nicolas Andreani nun klar favorisiert in den zweiten und entscheidenden Umlauf am heutigen Samstag. Der Schweizer Patric Looser - amtierender Weltmeister der Voltigierer - mußte sich am Freitagabend vorerst mit Rang zwei begnügen, freut sich gleichwohl trotzdem über das erste FEI Weltcup-Finale der Voltigierer. (Fotomaterial: Andreas Heine / Stefan Lafrentz) Ergebnis Einlaufprüfung, Vierspänner-Zeithindernisfahren 1. Boyd Exell (AUS), 125.63 Sekunden 2. Tomas Eriksson (SWE), 129.53 (124.53) 3. Koos de Ronde (NED), 140.08 (120.08 ) 4. Werner Ulrich (CH), 143.41 (133.41) 5. Georg von Stein (GER), 148.31 (133.31) 6. Ijsbrand Chardon (NED), 155.51 (130.51) Einlaufprüfung Einzelvoltigieren der Herren 1. Nicolas Andreani (F), Idefix de Braize, 8.780; 2. Patric Looser (CH), Record RS v.d. Wintermühle, 8.626 3. Viktor Brüsewitz (D), Airbus, 8.080 4. Yvan Nousse (D), Carlos, 7.046 5. Lukas Klouda (CZ), Sir Bernhard RS von der Winter, 6.673 6. Daniel Kaiser (D), Down Under, 5.720 Einlaufprüfung Einzelvoltigieren der Damen 1. Simone Wiegele (D), Arkansas, 8,320 2. Antje Hill (D), Arkansas, 8,246 3. Anna Cavallaro (I), Harley, 7,533 4. Ines Jückstock (D), Lamenticus, 7,313 5. Simone Jäiser (CH), Luk, 7,226 6. Stefanie Kowald (A), Alando 20, 7,200 |