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Der Badische Rennverein veranstaltet am 26. September 2010 auf der Waldrennbahn in Mannheim Seckenheim bereits zum dritten Mal das im Jahr 2008 neu ins Leben gerufene Rennen für Warm- und Halbblutpferde Trakehner Abstammung.
Mit Fahnenstart wird das dritte Trakehner-Rennen, der "Rothe-Samonienen-Gedächtnispreis" am Sonntag, den 26. September, am Nachmittag eröffnet. Initiator dieser neu ins Leben gerufenen Rennen ist Dr. Dirk Friedrich aus Kandel, der seinerseits seit Jahrzehnten, die geschichtsträchtige Tradition der Trakehner Pferdezucht in seinem Familienbetrieb sorgsam pflegt und stets weiterentwickelt. Die Trakehner-Rennen sind keinesfalls eine Erfindung der Neuzeit, sondern vielmehr fester Bestandteil einer alten, hippologischen Kultur des ehemaligen Pferde-Hochzuchtgebietes Ostpreußen. Bereits zu Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts wurden auf den Althöfer Wiesen bei Insterburg, auf Anregung des damaligen Landstallmeisters Kurt Graf Sponeck, Querfeldeinrennen veranstaltet, die bis zur Auflösung des Gestütes, als Hindernisrennen über 6.900m ausgetragen wurden.
Nach nunmehr Jahrzenhten des Stillstandes, hauchte Dr. Dirk Friedrich - dessen Eltern aus Ostpreußen, der Heimat der Trakehner, stammen - dieser alte Tradition neues Leben ein, hierzu wurde der Verein "Trakehner-Sport e.V." in Dresden gegründet. Auf der Waldrennbahn in Mannheim-Seckenheim, wo im Jahr 2008 die Geschichte der Trakehner-Rennen einen Neuanfang fand, soll im Jahr 2010 der Höhepunkt dieser Rennserie über 1.900m stattfinden. Die Gesamtdotierung für den Gedächnispreis beträgt in diesem Jahr beachtliche 10.000 Euro. Teilnahmeberechtigt sind hierbei Trakehner-Pferde im Alter zwischen vier und fünfzehn Jahren, wobei die Vierbeiner einen Vollblutanteil von mindestens 25 Prozent aufweisen sollten. Die Jockeys unterliegen bei diesem Rennen keinerlei Gewichtsbeschränkung, etwaige erwirtschaftete Renditen werden an einer wohltätigen Institution gespendet. |