Totilas demnächst unter Matthias-Alexander Rath

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Totilas demnächst unter Matthias-Alexander Rath

Wie heute Paul Schockemöhle in Mühlen bekanntgab, ist Matthias-Alexander Rath aus Kronberg der neue Reiter von Totilas. Damit beendete der Multiunternehmer die wochenlangen Spekulationen über den künftigen Beritt des KWPN-Hengstes.

Matthias-Alexander Rath kuenftig Reiter von TotilasNachdem Totilas unter dem Sattel von Edward Gal in Kentucky drei WM-Titel geholt hatte, hatte sein Besitzer - Cees Visser, Inhaber von Moorlands Investments - den Hengst Mitte Oktober für einen angeblich zweistelligen Millionenbetrag an Paul Schockemöhle verkauft. Seitdem kursierten die wildesten Gerüchte und Spekulationen, wer denn zukünftig in den Sattel des Ausnahmehengstes Platz nehmen dürfte.
Matthias-Alexander Rath war von Anfang an im Gespräch, denn der 26-jährige Dressurreiter aus Kronberg im Taunus wäre als Stiefsohn der vermögenden Ann Kathrin Linsenhoff, als einer der wenigen deutschen Spitzenreiter in der Lage gewesen, sich die nicht ganz billigen Reitrechte an Totilas zu sichern. Doch in Kronberg dementierte man stets die zahlreichen Gerüchte - bis vor einigen Tagen, als Rath in einem Interview mit dem schwedischen Reitsportmagazin Tidningen Ridsport offenbarte, Wunderhengst Totilas probegeritten zu haben. Er habe ein "unbeschreibliches" Gefühl gehabt, dieses Pferd zu reiten, sei das reinste Vergnügen, gab der BWL-Student weiter zu Protokoll.

Totilas reiten - Ein zweischneidiges Schwert?
Im Rahmen der Spekulationen der letzten Wochen, hatten sich nahezu alle europäischen Spitzenreiter zu Wort gemeldet. Edward Gal, der Totilas über Jahre erfolgreich ausgebildet und vorgestellt hatte, beteuerte in einem Interview sogar seine Bereitschaft, seine Nationalität zu wechseln und für Deutschland starten zu wollen, wenn er den KWPN-Hengst weiterhin reiten dürfte.
Sogar die dreimalige Dressur-Olympiasiegerin Anky van Grunsven - die ihren baldigen Rücktritt vom internationalen Dressursport angekündigt hatte - erklärte sich sogar bereit, für den Fall dass sie ein Pferd wie Totilas zur Verfügung bekäme, für einige Zeit weiterzumachen.

Die deutschen Reiter hingegen, hielten sich mit derartigen Selbstanbiederungen zurück - zum einen wegen den wohl nicht ganz günstigen Reitrechten an den KWPN-Hengst und zum anderen in dem Bewusstsein, dass man als Reiter eines Rekordhalters, mehr verlieren als gewinnen kann.
Hinzu kommt die Tatsache, dass Totilas ab Frühjahr 2011 intensiv als Deckhengst genutzt werden soll, was seine sportlichen Leistungen durchaus beeinträchtigen könnte. Kurzum, hierzulande herrschte die Angst, mit dem früheren Erfolg des Paares Gal/Totilas nicht mithalten zu können.

Doch Matthias-Alexander Rath könnte die Erfolgsgeschichte um Totilas durchaus weiterführen, der junge Dressurreiter steht nicht unter dem gleichen Druck wie eine Werth oder Salzgeber, die bereits Medaillen bei internationalen Championaten vorweisen können. Und Rath verfügt durchaus auch über die Sonnigkeit, auch vermeintlich schlechtere Leistungen wegstecken zu können, ohne sich durch den Aufschrei einer verwunderten Öffentlichkeit beeinflussen zu lassen. Es gehört eben nicht nur Geld dazu, ein derart schweres Erbe zu tragen.


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