Thomas Frühmann holt Grand Prix von Linz

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Thomas Frühmann holt Grand Prix von Linz

Der 62-jährige Österreicher Thomas Frühmann hat beim Linzer Pferdefestival den Grossen Preis gewonnen. Mit seinem 17-jährigen The Sixth Sense, sicherte sich der neunmalige Staatsmeister in Springen die Siegprämie in Höhe von 6.000 Euro.

Thomas Fruehmann gewinnt grand prix von Linz 2013Es was das Wochenende der "Alten Herren": Nachdem die ebenfalls nicht mehr ganz jungen John Whitaker und Carsten-Otto Nagel in München die Hauptprüfungen unter sich ausgemacht hatten, siegte Thomas Frühmann - legendärer dreifacher Sieger des Hamburger Derbys - mit seinem ebenfalls betagten The Sixth Sense (Westfale v. Zorro T x Grannus) beim Hauptereignis in Österreich, dem Grossen Preis von Linz. Dabei hätte es die erheblich jüngere Konkurrenz gern gesehen, wenn das "alte Eisen" Spuren von Rost gezeigt hätte - aber weit gefehlt, Frühmann und seinem Ausnahmepferd gelang ein weiterer Streich: Sie siegten beim Pferdefestival in dem Stechen des 1,45m-Springens in unglaublich schnellen 46,87 Sekunden.

"Egal wo, jeder Parcours mit ihm ist etwas außergewöhnliches!", strahlte der Sieger über beide Ohren. Auch Rang zwei ging an Österreich: Casino Grand Prix Gesamtsieger 2013 Roland Englbrecht und sein zehnjähriger Oldenburger Poorboy (v. Conterno Grande) blieben im spannenden Stechen fehlerfrei und überzeugten dennoch mit schnellen 49,16 Sekunden. "Hinter Thomas zweiter zu sein ist schon ok, ich bin mit Poorboy sehr zufrieden", grinste Roland Englbrecht, glücklich über seinen erfolgreichen Ritt. Dritter im Grossen Preis wurde Kevin Melliger auf sein BWP-Pferd Brustor Boy of Kannan (v. Kannan), ebenfalls ohne Fehler in der Zeit von 52,79 Sekunden. Betrachtet man die Zeitabstände zwischen den drei Bestplatzierten dieser Prüfung, wird man von der Überlegenheit des vermeintlichen "Rentnerpaares" geradezu erschlagen.

Darüber hinaus ist Thomas Frühmann durch diesen Sieg der erste Reiter, der in der zehnjährigen Geschichte der Linzer Herbsttour den Grand Prix ein zweites Mal gewinnen konnte. Ein weiterer, vermeintlicher "Springsportrentner" - der allerdings ebenfalls für kompromislos schnelle Ritte bekannt ist - konnte zum grössten Bedauern der anwesenden Zuschauer am Stechen nicht teilnehmen: Hugo Simon musste sich mit einem Abwurf aus dem Grundparcours mit Rang 22 zufrieden geben, somit musste ein direktes Duell zwischen den zwei "Turbo-Opis", vorerst verschoben werden.
Insgesamt zehn Teilnehmer hatten es bei diesem Linzer Highlight ins Stechen geschafft, die Hälfte davon Teilnehmerpaare aus Österreich. Neben dem Sieg an Frühmann und Rang zwei an Englbrecht, gingen Rang fünf an Astrid Kneifel, Rang sieben an Stefanie Bistan und der neunte Rang an Josef Schwarz jun. aus Oberösterreich. (Bildmaterial: Krisztian Buthi, Autor: Kathrin Leporda)


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