Studie - Ausnahme-Vorderbeintechnik bringt mehr Geld

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Studie - Ausnahme-Vorderbeintechnik bringt mehr Geld

Über die Anforderungen an Vorderbeintechnik eines erstklassigen Springpferdes, werden auch unter Experten endlose Diskussionen geführt. Eine Studie einer britischen Hochschule untersucht erstmalig die Zusammenhänge zwischen Technik und Verkaufserlös.

Spektakulaere Vorderbeintechnik = viel Geld?Der frühere Springreiter und Spezialist für Biomechanik an der Universität von Newcastle, Dr. Sian Lawson, untersuchte in seiner Studie die Korrelation zwischen der gezeigten Vorderbeintechnik und dem erzielten Verkaufserlös. Ergebnis: Je "spektakulärer" die Vorderbeintechnik der Pferde ist, desto mehr Geld geben Kaufinteressenten für die Springasse aus. Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, untersuchte Dr. Lawson 35 Verkaufspferde in einer Preislage zwischen 5.000 und 60.000 Euro. Dabei stellte sich heraus, dass je mehr die Pferde die Vorderfußwurzelgelenke "bis zu den Ohren hochrissen", desto begehrter diese bei den Kaufinteressenten waren. Eine "Ausnahme-Vorderbeintechnik" ist laut seiner Studie ein erheblicher preisbestimmender Faktor beim Kauf eines Springpferdes.

Diesem Argument widersprechen Experten, so äussert sich Mark Shaw - ein äusserst erfahrener Fachmann für Springpferde der Britischen Reiterlichen Vereinigung - zu den Ergebnissen der Studie wie folgt: "Tucked-up front legs would impress an amateur eye, but if a professional were to look at a three- to five-year-old, they would want to see a strong back end [...] The front end can always be improved upon, but a horse has to be naturally good behind." Heisst: Eine spektakuläre Vorderbeintechnik mag zwar einen Amateur beeindrucken, Profis wissen jedoch, dass es auf das Hinterbein ankommt - die Vorderbeintechnik kann meistens noch verbessert werden, von Natur aus ein "gutes Hinterbein" hingegen, ist für bessere Springpferde unabdingbar.
Legt man eigene Erfahrungen zugrunde, so bestätigt sich das Ergebnis dieser Studie, denn bei einer (übertrieben) lehrbuchmäßigen Vorderbeintechnik eines Pferdes, bekommen Amateure tatsächlich "feuchte Hände" - und verlieren dabei die Hinterbeintechnik und sonstige wichtigen Eigenschaften eines potentiellen Springpferdes aus dem Auge. Quintessenz: "Blender" lassen sich immer noch sehr gut verkaufen, vorzugsweise an "schlauen" Amateuren...;-)


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