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Die diesjährige 2. Süddeutsche Elite-Fohlenauktion im Rahmen des CSI Nördlingen erzielte insgesamt ein sehr gutes Ergebnis. Der Durchschnittspreis für 59 verkaufte Fohlen betrug 7.727 Euro, teuerstes Fohlen wurde ein Nachkomme des holsteiner Hengstes Casall. Der dunkelbraune Cash Flow (v. Casall x Contender) war seinen Käufern aus der Schweiz gar 30.000 Euro wert, der Jungstar wird selbstverständlich als Hengst aufgezogen. Ebenfalls holsteinisch gezogen ist das zweitteuerste Springfohlen, für Cayro (Hengstfohlen v. Chambertin x Calypso II) wurden 17.500 Euro bezahlt. Das teuerste Dressurfohlen dieser Elite-Fohlenauktion im Rahmen des CSI Nördlingen wurde der dunkelbraune Hengstanwärter Quattrocento (abstammend vom Bundeschampion Quaterback aus einer Mutter von Rohdiamant), der von der Deckstation Schockemöhle für 20.000 Euro ersteigert wurde. Teuerstes Stutfohlen der Auktion wurde die rappfarbene Sansibar (v. San Remo x Rohdiamant), für das bewegungsstarke Foflen legten Käufer 15.000 Euro an. Bei den dressurgeprägten Fohlen dominierten wie üblich in Norddeutschland gefragte Linien, hier entsandte der Dressurhengst San Amour vier, der Bundeschampion und hochgehandelte Quaterback drei Fohlen nach Nördlingen. Die Bedeutung einer aktuellen, klangvollen Abstammung für einen guten Verkauf wurde einmal mehr unter Beweis gestellt, sehr gute Fohlen mit Vätern und Muttervätern aus Linien, die aktuell nicht unbedingt im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen, wurden vielfach bis 5.000 Euro versteigert. Günstigste Offerte dieser Elite-Fohlenauktion beim Scharlachrennen wurde für 3.200 Euro das Hengstfohlen Eprit de Saar (v. Escudeur x Lavarin). |