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Mittels Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof CAS, wollten der Ire Denis Lynch und der Brasilianer Bernardo Alves, die gegen sie durch die FEI verhängte vorläufige Sperre, aufheben lassen. Doch auch der Sportgerichtshof will der Argumentation der Springreiter nicht folgen. Die Pferde von Denis Lynch und Bernardo Alves, waren anlässlich der Olympischen Spiele in Hongkong, positiv auf die verbotene Substanz Capsaicin getestet worden. Daraufhin hatte der Weltverband FEI die Reiter - bis zur endgültigen Klärung ihrer Fälle - mit sofortiger Wirkung gesperrt. Doch die Ertappten zeigten nur selten Einsicht oder gar Reue, stattdessen polterte man öffentlich gegen den Weltverband und drohte offen mit allen möglichen rechtlichen Maßnahmen. Dabei setzten die Springreiter all ihre Hoffnung auf den Internationalen Sportgerichtshof CAS und waren der Überzeugung, das Gericht würde ihrer Argumentation ('Aufhebung der vorläufigen Sperre bis zu einer endgültigen Entscheidung des FEI-Gerichts') folgen.
Doch der Internationale Sportgerichtshof in Lausanne lehnte den Einspruch von Lynch und Alves unmissverständlich ab, die Springreiter bleiben weiterhin vom Turnierbetrieb suspendiert. Ahnlich wie Christian Ahlmann, hatten die zwei Profis damit argumentiert, die von der FEI verhängte Sperre sei - aufgrund der Tatsache, dass ihre Fälle vor einer zuständigen Instanz des Weltverbandes, noch nicht abschliessend verhandelt worden seien - unrechtmäßig. Mit grosser Spannung wird nun die Entscheidung des Landgerichts Dortmund am 8 Oktober erwartet, denn sowohl Ahlmann, als auch Lynch hatten beim besagten Gericht, Anträge auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen ihre Suspendierung gestellt. |