Skandal um Olympisches-Gold der Vielseitigkeitsreiter beendet

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Skandal um Olympisches-Gold der Vielseitigkeitsreiter beendet

FNDas Deutsche Olympia-Komitee für Reiterei (DOKR) klagt nicht gegen die Aberkennung der Goldmedaillen der Vielseitigkeitsreiter bei den Olympischen Spielen in Athen. Die erhaltenen Medaillen wurden an das Internationale Olympische Komitee (IOC) zurückgesandt.

Der Bundestrainer Hans Melzer und der Chef des Deutschen Olympia Komitees für Reiterei Reinhardt Wendt teilten mit, dass kein Mitglied der Olympischen Vielseitigkeitsmannschaft (Ingrid Klimke, Andreas Dibowski, Frank Ostholt, Bettina Hoy und Hinrich Romeike) gegen das Urteil des internationalen Sportgerichtshofes (CAS) klagen wird.

Obwohl der aus Nübbel stammende Zahnarzt Hinrich Romeike bereits eine Münchener Anwaltskanzlei zur Prüfung der Sach- und Rechtslage beauftragt hatte wurde nach einer Diskussion mit den Teamkollegen beschlossen, keine juristischen Maßnahmen zu ergreifen. Man wolle sich auf die Zukunft konzentrieren und habe einen Schlußstrich unter Athen gezogen.

Dem Paket mit den Goldmedaillen wurden mehrere Briefe beigelegt unter anderem von Jürgen Thumann, dem Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, der für die Zukunft eine sportlichere Lösung für solche Fälle wünscht. 


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