Reitweste mit Airbag: Hit-Air

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Reitweste mit Airbag: Hit-Air

Hit-Air gewann für die Entwicklung einer Reitweste mit Airbag-System den Innovationspreis 2008. Die Weste, die auch von Motoradfahrern genutzt wird, wird bereits in Asien, Amerika und Europa erfolgreich verkauft.

Hit-Air - Reitweste mit AirbagDas Tragen von herkömmlichen Reitwesten beim Pferdesport ist nicht immer beliebt, obwohl viele Unfälle beim Reiten passieren können und leider auch häufig passieren. In der Vieleitigkeit sind Reitwesten Pflicht und werden auch gut angenommen. In anderen Disziplinen oder im Freizeitbereich sind sie oft verpöhnt. Sie werden als störrisch, sperrig, unbequem und unatraktiv empfunden und es wird darüber geklagt, daß die Westen die Bewegungsfreiheit einschränken. Fazit - die Weste bleibt zu Hause, oder man schafft sich erst gar keine an.

Das muß jetzt nicht mehr sein. Die Firma Hit Air hat eine absolute Neuheit entwickelt, dabei handelt es sich um eine Reitweste mit integriertem Airbag-System. Im unaktivierten Zustand ist die Weste, wie andere Reitwesten auch, leicht zu tragen und überhaupt nicht störend. Bei einem Sturz aktiviert sie sich binnen kürzester Zeit, die Luftpolster werden mittels einer integrierten CO2-Kartusche blitzschnell aufgeblasen und die Verletzungen bei einem etwaigen Sturz können deutlich harmloser ausfallen als ohne Weste.
Die Bedienung der Weste ist ganz einfach. Es wird eine Spiralschnur vorne am Sattel befestigt. Nachdem der Reiter aufgestiegen ist, verbindet er die Spiralschnur mit der Reitweste. Die Schnur ist so plaziert, daß sie beim Reiten und Springen überhaupt nicht stört. Kommt es zu einem Sturz wird der sogenannte Aktivierungsabstand überschritten, die Spiralschnur reisst und binnen Bruchteil einer Sekunde wird die Reitweste durch die CO2-Kartusche aufgeblasen. Dadurch soll der Brustkorb und das Steisbein vor Verletzungen geschützt werden. Nach etwa 10 Sekunden verliert die Weste langsam wieder die Luft. Die verbleibende Restluft kann problemlos aus der Weste gedrückt werden und ebenso wichtig wie interessant ist die Tatsache, dass nach dem Austausch der CO2-Kartusche (soll nach Angaben des Herstellers sehr einfach zu handhaben sein) die Weste wieder neu einsatzfähig ist.
Der einzige kleine Wehmutstropfen dabei ist, dass man, ähnlich wie beim Autofahren, ans "an- und abschnallen" denken muß, weil sonst der Airbag entweder beim Sturz nicht aktiviert wird, oder beim Absteigen, wenn der Aktivierungsabstand zu groß ist, das System ungewollt ausgelöst wird. Laut Hersteller, würde sich jedoch der Reiter sehr schnell daran gewöhnen.


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