Proteste in Hongkong - FN und Sportfunktionäre schweigen

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Proteste in Hongkong - FN und Sportfunktionäre schweigen

Die olympischen Reiterspiele haben begonnen, die deutschen Vielseitigkeitsreiter sind in der Dressur-Zwischenwertung "gut dabei". Doch Proteste in Peking und Hongkong überschatten den Olympia-Auftakt.

FN schweigt zu Protesten in HongkongProteste gegen die chinesische Vorgehensweise in Tibet und Menschenrechtsverletzungen in China haben den Auftakt der Olympischen Reiterspiele in Hongkong überschattet. Eine Studentin, die während der Vielseitigkeits-Dressur ein Plakat zeigte und Parolen schrie, wurde umgehend verhaftet. Zwei Menschen, die eine tibetische Fahne ins Stadion eingeschmuggelt hatten, wurden schnell des Geländes verwiesen und abgeführt.
Für die FN und Funktionäre ist dies offenbar noch lange kein Grund, sich endlich dazu zu äussern, sich ihrer Verantwortung als Bürger eines demokratischen Landes zu stellen. Das Wegsehen hat bei deutschen Sportfunktionären eine lange Tradition, wer nichts sagt, kann auch nichts Falsches sagen. "Das Schweigen der Lämmer" als Lebensmotto und -Einstellung, zusehen wie demokratische Grundprinzipien und Menschenrechte mit den Füßen getreten werden. Und nichts sagen.

Doch dies wird sich rächen - das konziliante und unwürdige Schweigen der Sportfunktionäre wird während dieser Olympischen Spiele dazu führen, dass die Beteiligten durch die medialen Gassen "getreten werden", damit sie sich endlich Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik einprägen:

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(Pferde)Sport hierzulande bedeutet auch, sich auch zu unserer demokratischen Grundordnung zu bekennen. Wer die Verletzung von Menschenrechten und Menschenwürde wort- und tatenlos hinnimmt, ist nicht glaubwürdig. Doch Glaubwürdigkeit steht auf der Wunschliste kleinkarierter Sportfunktionäre eh nicht unbedingt weit oben. Schweigen ist Mittäterschaft - Ihr solltet Euch schämen!

Weitere Infos zu den Protestaktionen in Peking und Hongkong:
a. "Der chinesischen Regierung darf nicht erlaubt werden, die Olympischen Spiele dazu zu benutzen, die Wirklichkeit ihrer unerbittlichen Herrschaft über Tibet zu verstecken." - Sueddeutsche.de
b. "Protestaktionen in Peking und Hongkong" - FTD.de


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