Pressestimmen zum Auftakt der Springwettbewerbe

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Pressestimmen zum Auftakt der Springwettbewerbe

Die Springwettbewerbe haben gestern in Hongkong begonnen, die deutschen Springreiter belegen nach der ersten Qualifikationsprüfung Plätze 46-56. Die Meinungen über diesen Auftritt sind naturgemäß geteilt.

Nur wer gestern das Springen gesehen und das starke Leistungsniveau der deutschen Mannschaft über die letzten Jahre mit beobachtet hat und zu schätzen weiss, kann sich ein objektives Urteil bilden. Das Ergebnis ist jedenfalls keinesfalls ruhmreich, Schönreden hilft in diesem Fall kaum weiter.
Es liegt in der Natur der Sache, dass die Deutsche Reiterliche Vereinigung versucht, die mehr als enttäuschende Leistung der Springreiter-Equipe mit aller Macht zu relativieren. Von einem "ruhigen Start" spricht die FN in ihrer Pressemeldung, angesichts der vorliegenden Ergebnisse, eine grobe Realitätsverzerrung. Als Grundlage für den Begriff "ruhig" dient für die FN-Presse offenbar die Aussage Beerbaums "Wir haben es heute noch ruhig angehen lassen, vielleicht zu ruhig." Anlässlich der Zeitüberschreitungen der erlaubten Zeit (88 Sekunden) um mehr als acht Sekunden durch sämtliche deutsche Olympiateilnehmer, sollte man in diesem Zusammenhang ruhig den Begriff einer "gemütlichen Bummelbahn" heran ziehen...

Um Legendenbildung bemüht sich auch die Deutsche Presseagentur, sie verkündet "Mutige Taktik beim Auftakt der Springreiter". Wie bitte? Eine unterirdische Leistung wird jetzt sogar als taktischer Schachzug deklariert?
Die Erfolge der vergangenen Jahre und die überragende Leistungen der deutschen Reiter in der Vielseitigkeit und Dressur in allen Ehren, aber es muss doch möglich sein, eine schlechte Leistung als solches zu bezeichnen, auch wenn dies momentan nicht unbedingt populär ist. Die DPA sollte doch den Unterschied zwischen einer tendenziösen/zeitopportunistischen und einer objektiven Berichterstattung normalerweise kennen...

Einzig der Focus nennt das Kind beim Namen und tituliert "Deutsche Springreiter mit schlechtem Einstand" und spricht von einem enttäuschenden Start in das Olympische Turnier.
Auch wenn der gestrige "Ausfall" für die Mannschaftswertung bedeutungslos ist und in den restlichen vier Umläufen, die für die Einzelwertung zählen, erfahrungsgemäß noch viel passieren wird - man sollte nicht darauf setzen, dass all die anderen Teilnehmer patzen, nur unsere Springreiter nicht.


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