Premiere - Polo auf Schnee in Deutschland

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Premiere - Polo auf Schnee in Deutschland

Es war ein gewagter Schritt: Zum ersten Mal wurde in Deutschland ein Polo-Turnier auf Schnee veranstaltet. Mit Kunstschnee vom Snow-Dome Bispingen und vier Top-Teams eiferte man den Traditionsveranstaltungen in St. Moritz und Kitzbühel im beschaulichen Dörentrup (Kreis Lippe) nach.

Premiere: Polo auf Schnee in WestfalenDer rührige Schlossherr Joachim Baron von Reden und Polo-Experte Rolf Zimmermann stellten gemeinsam mit ihren engagierten Mitarbeitern ein außergewöhnliches Turnier auf die Beine, das niemand in der Abgeschiedenheit des Lipperlandes erwartet hätte. Nach den ersten Feld-Polo-Turnieren in diesem Jahr setzten die Organisatoren noch eins drauf. Wieder unterstützten exklusive Sponsoren der Region das Event, nationale Polo-Teams mit Top-Spielern der Handicaps 0 bis +3 sorgten für guten Sport, und ein zuschauerfreundlich trockenes Wetter besorgte den Rest. Eine Tombola zugunsten des Kinderhilfswerks "ICH" Inter-National Children Help rundete das Meeting auf der Schlosswiese ab.

In Verbindung mit dem Schloss-Weihnachtsmarkt erwies sich das Polo-Turnier bereits am Samstag als Zuschauermagnet. Die Teams werden jeweils vorab ausgelost, so dass es von vornherein nur fair zugeht beim Kampf um die Trophys der Hauptsponsoren JAB Anstoetz, Porsche Paderborn, Engel & Völkers und Serana Hotel Design. Beim packenden Finale siegte knapp das Porsche-Team mit Marie-Jeanette Ferch, angereist vom Ammersee, und Daniel Hauss, Düsseldorf, gegen das Serana-Team Wolfgang Kailing/Alexander Bock, beide Hannover. Mit Marie-Jeanette Ferch wurde bereits am Samstag die einzige Amazone auf dem Schneefeld, ehemalige Vielseitigkeitsreiterin und sympathische Ehefrau von Schauspieler Heino Ferch, zur Spielerin des Tages gekürt.

Die Polo-Premiere auf Schnee besonderer Erfolg war am Ende ein besonderer Erfolg für alle Beteiligten, Veranstalter und Sponsoren profitierten von insgesamt 1000 Gästen und Besuchern. Dieses Turnier war mehr als spektakuläre Werbung, denn es brachte einen als elitär geltenden Sport in eine Region und zu den Menschen, die so etwas nur von den "Schönen und Reichen" in fernen Nobelorten kennen. Den Spielverlauf kommentierte ein unermüdlicher Reiner Drewes aus Duisburg, dessen Fachwissen, gepaart mit launigen Kommentaren, erheblich zum Verständnis beitrug, um das Polospiel an sich zu verstehen. Schließlich rennen hier nicht elf Menschen, sondern immerhin vier Pferde einem Ball hinterher.

Wolfgang Kailing, seit 28 Jahren auf allen Poloturnieren des Kontinents unterwegs, ist haarscharf an der Triple Crown auf Schloss Wendlinghausen vorbeigeschrammt, die er nach dem Gewinn der ersten beiden Turniere dieses Jahres in Ostwestfalen angepeilt hatte. Anschließend lobte Wolfgang Kailing begeistert das Engagement des Schlossherren: "Das Polo-Spiel kann sich hier durchaus etablieren. In dieser Gegend leben viele Menschen auf ländlichen Anwesen, die sicherlich ein Gespür haben für das, was hier wächst. Wenn man nichts Neues wagt, kann nichts Neues entstehen." (Helga Koch)


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