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Die heisse Phase der Vorbereitungen für die 74. Auflage des traditionsreichen Pfingstturniers in Wiesbaden vom 21. bis 24. Mai 2010 hat begonnen. Die Mitglieder des Wiesbadener Reit- und Fahr-Clubs sorgen bereits im Vorfeld für einen reibungslosen Ablauf.
Das unermüdliche Engagement und die tatkräftige Unterstützung zahlreicher Mitglieder des Vereins und sonstiger Unterstützer, sorgt seit Jahren für einen reibungslosen Ablauf und hohe Zufriedenheit bei Teilnehmern und Publikum. Das Pfingsturnier in Wiebaden wurde erstmals im Jahr 1929 ausgetragen - in enger Zusammenarbeit mit der Stadt wurde nachfolgend das Turniergelände "Unter den Eichen" gebaut und schließlich 1932 vom Wiesbadener Reit- und Fahr-Club in Besitz genommen. Nachdem sich das Pfingstturnier über die Jahre zu einem beliebten Treffpunkt der internationale Reitsport-Elite entwickelt hatte, wurden 1958 zum ersten Mal das internationale offizielle Dressurturnier (CDIO) und der berühmte Große Preis von Wiesbaden ausgetragen.
Den Auftakt für das diesjährige Pfingstturnier im Schlosspark zu Wiesbaden machen am Freitag, den 21. Mai, die Dressur- und Springprüfungen der Vielseitigkeitsreiter. Bei den Vielseitigkeitsprüfungen, die schon in den vergangenen zwei Jahren tausende Pferdefreunde begeisterten, werden auch 2010 internationale Spitzenstars erwartet. Denn als Dreisterne-CIC ausgeschrieben, hat sich das Schlosspark-Turnier mit nahezu optimalen Bedingungen und perfekter Organisation, längst in der internationalen Vielseitigkeitsszene fest etabliert. Der Samstag bringt dann für die Vielseitigkeitsreiter im Gelände die Entscheidung. Für die Zuschauer lohnt es sich jedoch, im Schlosspark zu bleiben, denn im Springstadion werden die Springreiter an diesem Tag in zwei international ausgeschriebenen S-Springen und abends in einem Barrierespringen ihre Sieger ermitteln. Vor der herrlichen Kulisse des Wiesbadener Schlosses, treten derweil die Voltigierer sowie die Dressurreiter an, um die Besten für die Höhepunkte am Sonntag zu ermitteln. Erstmals ist es den Organisatoren des Turniers auch gelungen, eine Prüfungstour für Dressur-Junioren und -Junge Reiter zu integrieren, die zugleich als erste Sichtung für die Europameisterschaften gilt. Der Pfingstsonntag, der 23. Mai, lockt mit dem Henkell-Grand-Prix, der am Abend unter Flutlicht stattfindenden Grand Prix-Kür und den spannenden Durchläufen im Springstadion. Dazu zählt auch das Jump and Drive, bei dem einmal wieder rund zehn Gespanne unter dem lautstarken Jubel der Zuschauer gegen die Uhr antreten. Die Qualifikation zum Großen Preis, der auch in diesem Jahr als zweite Etappe der Riders Tour Bestandteil der renommiertesten Springsport-Serie der Welt ist, und die Schlussprüfungen der internationalen Voltigierkonkurrenz runden den offiziellen Familientag zu einem spannenden Sporttag ab. Wo andere Reitturniere schon längst zu Ende sind, wird beim Pflingstturnier in Wiesbaden sportlich noch einiges geboten, so z.B. das Zeitspringen (Wiesbaden Speed). Im Großen Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden wird am Pfingstmontag dann der diesjährige Sieger (im vergangenen Jahr hatte Marcus Ehning mit Vulkamo FRH gewonnen) ermittelt. Vor dem Schloss wird im Grand Prix Special, der Königsklasse des Dressursports, und der nächste Titelträger nach weltbekannten Vorgängern wie Dr. Reiner Klimke, Ann Kathrin Linsenhoff oder Isabell Werth, ermittelt. Weitere Informationen, Karten und Reservierungen für das diesjährige Pfingstturnier in Wiesbaden, unter der kostenpflichtigen Service-Hotline 01805 - 570300 oder auf der Website des Veranstalters. |