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Pferdebesitzer und -freunde konnten aufatmen: In der heutigen Sitzung, haben der Finanzausschuss und der Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr der Gemeinde Greifenstein einstimmig die Einführung einer Pferdesteuer in ihrer Gemeinde abgelehnt.
Bereits vor Beginn der Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus in Beilstein, war das Gedränge der sorgenvoll dreinblickenden Pferdebesitzer und -freunde ziemlich gross, denn es ging um eine etwaige Einführung einer Pferdesteuer in der Gemeinde Greifenstein. Die erklärten Gegner der Abgabe hatten sich argumentativ gut vorbereitet und zahlreiche Plakate als Zeichen ihrer Ablehnung mitgebracht. Doch am heutigen Tag, endete die geplante Protestaktion mit einer faustdicken Überraschung: Die Ausschussvertreter von CDU, SPD und FDP, erklärten in ruhigem und sachlichem Ton, dass mit ihnen, eine etwaige Einführung einer Pferdesteuer in Greifenstein und Umgebung, nicht zu machen sei. Diese Entscheidung sei übrigens einstimmig und würde in der Sitzung der Gemeindevertretung am 20. Dezember 2011 offiziell besiegelt. Greifenstein und Umgebung sei landwirtschaftlich geprägt und viele Gehöfte aus der Gemeinde würden überhaupt nur wegen den Pferden bewohnt und bewirtschaftet werden, so die Ausschussvertreter zur Erklärung ihrer Entscheidung. Die Einführung einer Pferdesteuer wäre somit ausschussintern nie ein ernsthaftes Thema gewesen, der Gesetzgeber verpflichte jedoch die Gemeinden dazu, jede erdenkliche Möglichkeit zu prüfen, die eine Verbesserung der Haushaltslage verspricht. "Die Pferde und die dazugehörigen Höfe und Menschen gehören bei uns zum Landschaftsbild - und so soll es auch bleiben", so ein Ausschussmitglied. Anders als in Langenselbold oder Biebertal, wo Pferdesteuer-Gegner mit den Gemeindevertretern um Argumente und Positionen diskutieren mussten, blieb für die Anwesenden Pferdefreunde aus Greifenstein zu konstatieren, dass es offensichtlich noch Politiker und Gemeindevertreter mit viel Verantwortungsbewusstsein und Weitsicht gibt. Und so, mussten sie gar nicht erst das Wort ergreifen, denn die Vernunft hatte bereits im Vorfeld gesiegt. |