Pferdeauktion CSW mit gutem Ergebnis

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Pferdeauktion CSW mit gutem Ergebnis

Die zweite Auflage der Pferdeauktion Classical Sales Warendorf (CSW) ist mit einem guten Verkaufsergebnis zu Ende gegangen. Teuerstes Pferd der Kollektion 2010 wurde der bereits turniererfolgreiche Oldenburger Wallach "Fats Domino".

Pferdeauktion CSW mit gutem ErgebnisWährend vergleichbare Auktionsveranstaltungen im Dressurbereich generell auf den Verkauf von drei- bis vierjährigen Nachwuchshoffnungen setzen, verfolgt die Classical Sales Warendorf (CSW) das Konzept, etwas weiter ausgebildete, reifere Dressurpferde zu vermarkten. Und dieses Konzept der zwei Initiatoren Susanne Miesner und Fabian Scholz scheint aufzugehen, denn die Ergebnisse der noch recht jungen Pferdeauktion lassen sich sehen: Berliner Kunden war der neunjährige, in Prix St. Georges platzierte Fats Domino (v. Sandro Star x Rakett) 155.000 Euro wert. Zweitteuerste Offerte der diesjährigen Kollektion wurde mit einem Zuschlagspreis in Höhe von 85.000 Euro der Süddeutsche Sattelkörungssieger und Reitpferdechampion Barry White (v. Metteur x Stan The Man xx, Foto oben links). Der ebenfalls geprüfte westfälische Hengst Johny Cash (v. Ehrentanz x Ex Libris), der Siege in Reitpferde- und Dressurpferdeprüfungen vorzuweisen hatte, wurde für 82.000 Euro versteigert.

Mit einem Gesamtumsatz von 889.000 Euro, fünf Pferde über 50.000 Euro und einem Durchschnittspreis von 42.333 Euro, lässt sich die Bilanz der Warendorfer Pferdeauktion durchaus sehen. Acht Pferde wurden ins Ausland verkauft, wobei Schweizer Kunden gleich fünf Pferde ersteigerten. Von den 21 zur Versteigerung angebotenen Pferden, wurden laut Angaben der Veranstalter 17 verkauft, vier Pferde gingen zurück zum Besitzer. Positiv zu vermerken wäre die Tatsache, dass dieser Umstand auch offen kommuniziert wurde - im Gegensatz zu vielen Verbandsauktionen, bei denen Rückkäufe durch die Beschicker und Rückabwicklungen regelmäßig in den offiziellen Verkaufsstatistiken verschleiert werden. Transparenz ist in diesem Zusammenhang ein gutes Stichwort, denn die Initiatoren der CSW liessen sogar kurz vor Auktionsbeginn Blutproben der ausgelobten Verkaufspferde einfrieren, um etwaige Probleme im Nachgang von vornherein geklärt zu wissen.

Die Veranstalter zeigten sich mit dem im Rahmen der Pferdeauktion erzielten Ergebnis äusserst zufrieden und erwägen sogar eine zweite Versteigerung gegen Ende des Jahres. "Unsere Köpfe rauchen bereits: neben der Vorbereitung von talentierten Pferden auf Championate, der Ausbildung bis zur schweren Klasse und dem Verkauf qualitätvoller Dressurpferde, möchten wir auch Seminare und Lehrgänge anbieten. Und, um ehrlich zu sein, auch eine zweite CSW-Auktion in diesem Herbst möchten wir nicht ausschließen.", so Ausbildungsleiterin und diplomierte Agraringenieurin Susanne Miesner in eíner Presseerklärung. (©Bildmaterial: Bärbel Schnell)


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