Olympia 2008 - Weltgrösstes Gefängnis für Journalisten und Regimekritiker

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Olympia 2008 - Weltgrösstes Gefängnis für Journalisten und Regimekritiker

In Erwartung des Startschusses, beschwören Medien und Funktionäre unaufhörlich den "olympischen Geist". Ist diese Beschwörung ein eiskalter Missbrauch alter olympischer Traditionen oder gar eine bewusste Irreführung der Massen?

Olympische Spiele 2008 - GefaengnisIn einem Land, in dem ein menschenverachtendes Terrorregime allein in Peking 30.000 Überwachungskameras installiert hat, Kritiker als Kriminelle und Störefriede betrachtet und vor den Augen der Weltöffentlichkeit wegsperrt, kann man hier den olympischen Geist beschwören? Sicherlich nicht, es war auch nicht anders zu erwarten.
Das hat alles mit Sport nichts zu tun, glauben Sie? Vielleicht ändern Sie aber Ihre Meinung, wenn Sie beispielsweise erfahren, dass Eisschnelllauf-Olympiasieger Joey Cheek sogar die Einreise nach China verweigert wurde - der engagierte Sportler ist Darfur-Aktivist, seine Meinung und Lebenswandel werden nicht geduldet.

Was erwartet Peking von den Spielen 2008? Ein verklärtes und verlogenes Weltbild über die wirklichen Zustände in China und Sportler, die sich ausschliesslich um den Sport kümmern, Sportler mit Scheuklappen, die weder nach links noch rechts schauen und das menschenunwürdige Treiben wort- und tatenlos hinnehmen. Peking erwartet sicherlich auch die Gleichschaltung der internationalen Presse, ein kollektives Schweigen der durch die Nomenklatura gesteuerten Lämmer.
Doch nicht alle Journalisten und Beteiligte sind folgsame Lämmer: Es gibt zunehmend kritische Stimmen und Berichte, die Menschen versuchen zumindest für ihre Überzeugung öffentlich zu demonstrieren. Und werden umgehend eingesperrt.

Wo bleibt die Stimme der deutschen Reiter und Reitsportfunktionäre? Haben sie Angst vor der eigenen Courage, oder hat sie ihr Sport so verblendet, dass Seitenblicke und Meinungsäusserungen ausbleiben? Sie müssten doch wissen, dass sie nicht nur als Sportler, sondern auch als mündige Bürger im Rampenlicht der Weltöffentlichkeit stehen. Ja, eigentlich müssten sie das... (Grafik: Reporter ohne Grenzen)


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