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Mannschaftsgold rückt für die deutsche Dressur-Equipe immer näher: Nadine Capellmann erhält für ihren Ritt mit dem Hannoveraner Elvis VA 70,083 Prozent, damit bleibt das deutsche Team klar in Führung vor Dauerkonkurrent Niederlande. Die vierfache Weltmeisterin und Mannschafts-Olympiasiegerin von 2000 in Sydney spielte ihre ganze Erfahrung aus und erhielt für ihre Vorstellung im heutigen Grand-Prix 70,083 Prozent. Nach der gestrigen souveränen Vorstellung von Heike Kemmer, kann Isabell Werth als Schlussreiterin Deutschland (relativ ungefährdet) zum olympischen Gold führen. Nadine Capellmann hatte mit Elvis VA bereits bei den Weltreiterspielen in Aachen 2006 überzeugt, hier wurde sie mit der Mannschaft Weltmeisterin. Ihr Pferd Elvis VA ist für ein Dressurpferd "untypisch" gezogen: Sein Vater, der Hannoveraner Hengst Espri, hatte sich als Lieferant herausragender Springpferde profiliert, allen voran ET von Hugo Simon. Im Mutterstamm der "Wienerin" finden sich mit Wolfsburg und Ferdinand namhafte hannoversche Springpferdeverber vergangener Zeiten.
Pedigree
| Elvis VA Hann. |
Espri |
Eiger I |
Eisenherz I |
| Alete |
| Diplomatin |
Diplomat |
| Labella |
| Georgia |
Garibaldi II |
Grande |
| Marbel |
| Wienerin |
Wolfsburg |
| Fassade |
Aus der Mutterlinie von Elvis VA stammen auch die namhaften Springvererber Grand Ferdinand I und II, sowie der ebenfalls im Dressursport erprobte, gekörte Weltmeyer-Sohn Wyclef Jones. Mit dem zwölfjährigen Elvis VA verfügt Nadine Capellmann jedenfalls über ein Pferd, mit dem sie sich berechtigte Hoffnungen auf eine Einzelmedaille machen kann, nachdem ihr unvergesslicher Farbenfroh Ende 2004 eingeschläfert werden musste. |