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Das CSI in Twente gehört zweifellos zu den Klassikern der Internationalen Tour. Im Vorfeld der Olympischen Spiele nutzte Ludger Beerbaum das Turnier, um mit Coupe de Coeur zu einer besseren Abstimmung zu finden. Der Springreiter aus Riesenbeck blieb in den zwei Umläufen des Großen Preises mit dem Holsteiner Schimmelhengst Coupe de Coeur (v. Calido x Lincoln) fehlerfrei und belegte mit dieser Vorstellung den zweiten Platz in 48.25 Sekunden. Sieger in dieser Prüfung wurde der Franzose Patrice Delaveau mit Katchina Mail in der Zeit von 46.91 Sekunden. Dritter in dieser Prüfung wurde der Italiener Gianni Govoni mit Joyeau D´Opal, René Tebbel aus Emsbüren belegte mit der For-Pleasure-Tochter Farina den 17. Platz. Ludger Beerbaum zeigte sich mit der leistung seines Pferdes zufrieden, offenbar gehören Abstimmungsprobleme immer mehr der Vergangenheit an.
Das Siegerpferd, die zehnjährige SF-Stute Katchina Mail, ist ein mustergültiges Beispiel für ein "europäisch", rein auf Leistung gezogenes Pferd: Ihr Vater ist der Holsteiner Hengst Calvaro (v. Caletto I x Capitol I), allseits bekannt durch herausragende Leistungen auf internationalen Springplätzen unter Jos Lansink und John Whitaker. Ihre Mutter ist eine Halbblutstute, abstammendend von dem in Frankreich ruhmreichen Springpferdevererber Laudanum xx, die Großmutter Adoret Z ist eine bekannte Zangersheider Stute, gezogen nach dem Erfolgsrezept Almé x Gotthard. Die Urgroßmutter Goldret Z ist ihrerseits Vollschwester zum international erfolgreichen Gotthard-Sohn Graff unter Harvey Smith und brachte zahlreiche international erfolgreiche Pferde, sowie den in Holstein bekannten Vererber Renomme Z. |