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Lars Nieberg gelingt mit seiner Holsteiner Stute Loreana der Sieg im Stechen des Grossen Preises der Bundesrepublik in der Westfalenhalle in Dortmund und wiederholt somit seinen Vorjahreserfolg, damals mit der Hannoveraner Stute Lucie von Landadel. In einem von kniffligen Distanzen und vielen Hindernissen die es aus knappen Wendungen zu überwinden galt, geprägten Normalparcours, gelang lediglich acht Reitern der Sprung ins Stechern. Darunter befanden sich Reiter wie Piet Raymakers mit seinem Pferd Curtis und der in letzter Zeit äusserst erfolgreiche Tjark Nagel, mit seinem 9-jährigen Holsteiner Wallach Cash, der als erster mit einer Zeit von 35.48 Sekunden, die Konkurrenz vor einer ernshaften Herausforderung stellte.
Das spannende Stechen entschied jedoch der sympathische Gestütleiter aus Wäldersheusen, Lars Nieberg mit seinem Pferd Loreana, mit dem Nieberg bereits den Grossen Preis von Bremen gewonnen hatte; in einer Zeit von 35.28 Sekunden (o Fehler) verwies der geborene Niedersachse Piet Raymakers und Tjark Nagel auf die Plätze 2, bzw. 3 und sicherte sich mit diesem Sieg den dritten Erfolg in Folge im prestigeträchtigen Grossen Preis der Bundesrepublik (2003 gewann er mit dem Hengst Fighting Alpha, 2004 mit der vom legendären Vererber Landadel stammenden Stute Lucie). Mit diesem Erfolg egalisierte Lars Nieberg den vom Hugo Simon Ende der 70-er Jahre aufgestellte Hattrick, allerdings gelang dem für Österreich reitenden Pfälzer damals der dreimalige Sieg in Folge auf dem selben Pferd (Gladstone von Götz). |