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Das Landgericht Dortmund sollte auf Antrag von Christian Ahlmann, über den Erlaß einer Einstweiligen Verfügung gegen die durch die FEI gegen den Springreiter verhängte Sperre entscheiden. Die Urteilsverkündung wurde jedoch auf den 16. Oktober, 12:00 Uhr verschoben. Ahlmann hatte gehofft, die gegen ihn durch die FEI verhängte Sperre, mit Hilfe einer Einstweiligen Verfügung, aufheben zu lassen. Beim gestrigen Verhandlungstermin hatte Ahlmanns Anwalt Andreas Kleefisch aus Münster damit argumentiert, die Suspendierung bis zur endgültigen Klärung des Falles durch ein FEI-Gericht sei unrechtmäßig, weil sie faktisch einem Berufverbot mit weitreichenden wirtschaftlichen Auswirkungen gleiche. Darüber hinaus, sei es keinesfalls klar, ob die Anwendung von Capsaicin nun Doping, Medikation, oder gar "legitime Pferdepflege" sei, so der Anwalt in der Sache.
Die vorsitzende Richterin Marlies Bons-Künsebeck gab allerdings hierzu zu bedenken, dass "vieles dafür spricht, dass eine Sperre hingenommen werden muss, wenn Verdachtsmomente da sind". Das Gericht will nun den Sachverhalt noch genauer unter die Lupe nehmen, und sein Urteil in der Sache erst am nächsten Donnerstag verkünden. |