Internet-Nachfrage: Holsteiner vs. Hannoveraner vs. Oldenburger

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Internet-Nachfrage: Holsteiner vs. Hannoveraner vs. Oldenburger

Die großen deutschen Pferdezuchtverbände profitieren voneinander, allerdings herrscht unter ihnen ein ewiger Konkurrenzkampf um die Gunst der Reiter und Käufer. Wer unter ihnen hat im Internet die Nase vorn bei Pferdefreunden und Kaufinteressenten?

Da das Internet als Informations- und Recherchemedium in den letzten Jahren eine enorme Bedeutung erlangt hat, werden wir versuchen, diese Fragestellung anhand der Internet-Nachfrage interessierter Anwender zu beantworten. Als Grundlage dient hier eine in anderen Bereichen aussagekräftige Quelle, "Google-Trends". Google speichert die von Internetnutzern eingegebenen Suchbegriffe und ist in der Lage, deren verhältnismäßige Suchhäufigkeit, grafisch darzustellen*:

Oldenburger vs. Holsteiner vs. Hannoveraner

Wie man der Grafik entnehmen kann, stehen die Oldenburger - gemessen an der Suchhäufigkeit - seit Jahren am höchsten in der Gunst internetbewanderter Pferdefreunde, gefolgt vom Holsteiner, weltweit der Inbegriff für Springpferd. Der zahlenmäßig grösste Pferdezuchtverband, die Hannoveraner, weilt in dieser Statistik "nur" auf Platz drei. Sehr interessant und der Realität entsprechend, ist der extreme Anstieg der Suchanfragen zum Herbst hin (grafisch dargestellt durch die Peaks), anlässlich von Auktionen, Körungen, etc.

Nachfrage aus dem Ausland

Sehr interessant und erfahrungsgemäß realitätsnah ist die Darstellung nach dem Herkunftsland der Sucheingaben. In Österreich - traditionell Hannoveraner-Fans - haben die Hannoveraner Pferde interessenmäßig die Nase vorn, ebenso in Dänemark. Die Schweizer interessieren sich am meisten gleichermaßen für Holsteiner und Hannoveraner, gefolgt von den Oldenburgern, die hierzulande und in Holland hinsichtlich Internet-Nachfrage, die Nase vorne haben.

Bedenkt man, dass das Internet (und damit die entsprechende Suche) am meisten von jüngeren Menschen intensiv genutzt wird, das Geld jedoch (meistens) in den Taschen der "älteren Semester" zu finden ist und dass das Pferdegeschäft und Kaufverhalten immer noch weitestgehend auf alt eingessene Gewohnheiten, Kontakte und Netzwerke basiert, sind Verschiebungen zum "realen Verhalten" möglich und sogar sehr wahrscheinlich. Zudem Suchverhalten nicht zwingend Kaufinteresse bedeutet.
Vielmehr ist diese Darstellung ein Aspekt des riesigen Komplexes Marktnachfrage, Popularität und Interessentenverhalten. Und ein zusätzlicher Ansporn für die Verbände im ewigen Kampf um den ersten Platz in der Gunst von Kunden und Pferdefreunden.

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