Hugo Simon gewinnt Springen in Reifnitz

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Hugo Simon gewinnt Springen in Reifnitz

Es ist still geworden um Hugo Simon, den dreimaligen Weltcup-Sieger und Gewinner des Großen Preises von Aachen. Doch der 66-jährige Wahlösterreicher hat nichts verlernt, beim internationalen Turnier in Reifnitz (AUS), gewann der Altmeister mit Hors La Loi II ein 1,40-Springen.

Seit der Verabschiedung des legendären Hannoveraner-Wallachs ET vor vier Jahren, ist Hugo Simon nicht mehr omnipräsent in der internationalen Turnierszene. Mit Pferden wie Caldato, Ukinda oder Hors La Loi II ist er noch nach wie vor erfolgreich, doch die Klasse von ET haben sie freilich nicht.
Hugo Simon hatte einmal gesagt: "Ich reite noch so lange es mir Spass macht." - und offensichtlich hat der 66-jährige Publikumsliebling noch viel Spass, denn im österreichischen Reifnitz, gewann der für die Steiermark startende Weisenheimer am Freitag ein S-Springen mit seinem KWPN-Wallach Hors La Loi II.
Zur Musik von Udo Jürgens "Mit 66 Jahren" galoppierte der 66-jährige Hugo Simon mit Hors La Loi II lächelnd bei der Ehrenrunde vor seinen (erheblich) jüngeren Konkurrenten, kurz zuvor war der Evergreen den anderen Startern im 1,40m hohen Parcours als letzter Starter auf und davon gesprungen. Sein Vorsprung von knapp drei Sekunden auf den Zweitplatzierten Roelof Bril ist für den unbedingten Siegeswillen Simons bezeichnend: Lieber tot als Zweiter! Ebenfalls typisch für Simon - die Vorliebe für "eigenwillige" Pferdecharaktere, zu denen sein KWPN-Wallach zweifellos gehört.

Pedigree
Hors La Loi II Papillon Rouge Jalisco B Alme
Tanagra
Verboise Centaure du Bois
Lorette
Ariane du Plessis II Joyau d`Or Alme
Fabulation
Bourre Nickel
Trompette

Hors La Loi II war bis 2004 (gekörter) Hengst, doch seine Eigenwilligkeit stand ihm offensichtlich derart im Weg, dass man sich entschloss, ihn seiner Männlichkeit zu berauben. Rodrigo Pessoa hatte Hors La Loi II zeitweise auch unter dem Sattel, konnte sich allerdings nicht unbedingt mit den Eskapaden des Fuchses dauerhaft anfreunden. Ganz anders Hugo, der ausgewiesene Experte für Pferde "zwischen Genie und Wahnsinn", ließ sich nicht so schnell vom Gehabe des Papillon Rouge-Sohnes beeindrucken und erzielte mit ihm - nach Anfangsschwierigkeiten - einige schöne Erfolge.
Züchterisch gesehen, war die Kastration von Hors La Loi II vielleicht doch keine gute Idee, denn einige seiner nicht immer groß geratenen Nachkommen, wie z.B. Twister und Tors La Loi verfügen über beachtliche Qualitäten als Springpferde, allerdings sollen sie charakterlich auch nicht unbedingt "Mutters Einfachste" sein.
Die Blutführung des eigenwilligen Hors La Loi II ist geradezu spektakulär, ist er doch gleich zweifach auf den legendären französischen Springpferdevererber Alme ingezogen. Aus dieser französischen Stutenfamilie 1203 stammen auch die internationalen Springpferde Gipsy de St. Martin (v. Le Condeen), sowie Josire de Caudaro (v. Rosire). Darüber hinaus entspringt diesem Stamm der SF-gekörte Vondeen (v. Condeen), einer der großen französischen Springepferdevererber.
 


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