Entscheidung über Gravemeiers Zukunft vertagt

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Entscheidung über Gravemeiers Zukunft vertagt

Bundestrainer Kurt Gravemeier bleibt trotz Debakel in Hongkong und Doping-Affäre um Christian Ahlmann vorerst im Amt. Eine fünfstündige Krisensitzung in Münster hatte die Beteiligten offensichtlich in der Sache nicht weitergebracht.

Gravemeier nach Krisensitzung noch im AmtAm Rande des Turniers der Sieger in Münster, hatten sich die Olympiateilnehmer aus Hongkong und Bundestrainer Gravemeier zu einer "Aussprache" getroffen. Das Ergebnis: Kurt Gravemeier bleibt vorerst Bundestrainer, zumindest bis nach den Sitzungen von FN-Verbandspräsidium und Springreiter-Ausschuss am nächsten Donnerstag.
Nach dem Desaster in Hongkong und den Doping-Vorwürfen um Christian Ahlmann, war der noch amtierende Bundestrainer der Springreiter stark in die Kritik geraten. Führungslosigkeit und nicht nachvollziehbare Praktiken bei der Nominierung der Kadermitglieder sind nur einige der Vorwürfe, die sich Gravemeier gefallen lassen muss.

Gravemeier im Kreuzfeuer der Kritik
Auch aus den Reihen der Springreiter, wird die Kritik an den Bundestrainer immer lauter, Otto Becker gab gegenüber der "Münsterländischer Volkszeitung" sogar zu Protokoll: "Die Art und Weise, wie in den letzten Jahren einiges gelaufen ist, wie beispielsweise vor großen Championaten nominiert wurde, hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich denke, wir sind klug beraten, wenn wir in Zukunft nicht immer nur über die Beerbaums dieser Welt sprechen, sondern uns insgesamt mal wieder breiter aufstellen und beispielsweise den nachrückenden Talenten eine Chance geben."
Springreiter und Szenenkenner kritisieren hierbei das "auffällige" Wohlwollen Gravemeiers im Zusammenhang mit Nominierungen für internationale Championate - hier soll "Leitbild" Ludger Beerbaum seit Jahren das eigentliche Sagen haben, Pferde und Reiter aus dem Umfeld der Mäzeninnen Madeleine Winter-Schulze und Marion Jauss, sollen trotz nicht immer überzeugenden Leistungen, eine Bevorzugung bei der Kadernominierung erfahren haben.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die FN und sonstigen Verantwortlichen einen Schlußstrich unter dem unsäglichen Hickhack um Intransparenz, Seilschaften und "Nichtwissen" ziehen, um den Weg für einen Neuanfang freizumachen.


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