|
Nach dem Ablauf seiner viermonatigen Sperre wird Springreiter Christian Ahlmann am kommenden Wochenende seinen ersten Start nach den Olympischen Spielen in Spanien (La Coruña) absolvieren. Wegen verbotener Medikation seines holsteiner Schimmelwallachs Cöster anlässlich der Olympischen Reiterspiele in Hongkong, war der Springreiter aus Marl durch den Weltverband FEI zu einer viermonatigen Sperre verurteilt worden. Diese läuft am heutigen Tag ( 18.12.2008 ) ab, so dass Ahlmann wieder regulär starten darf. Während fast alle namhaften deutschen Springreiter an diesem Wochenende beim hochdotierten Festhallenturnier in Frankfurt oder beim Weltcup-Turnier in London antreten, wählte Ahlmann für seinen ersten Start nach Ablauf der FEI-Sperre den weiten Weg nach Spanien. Für das Turnier im spanischen La Coruña hat Ahlmann die Pferde Cassus, Firth of Clyde und Lorenzo genannt, ein Einsatz seines Olympiapferdes Cöster war nicht geplant.
Entgegen der allgemein in der Öffentlichkeit vorherrschenden Meinung, dass mit heutigen Ablauf seiner Sperre, der "Fall Ahlmann" erledigt sei, muss angemerkt werden, dass diese Angelegenheit noch den internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne beschäftigen wird: Die FN hatte gegen die Entscheidung des Weltverbandes FEI Einspruch beim CAS eingelegt, aus Sicht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, stellt die viermonatige Sperre Ahlmanns eine zu milde Bestrafung des Reiters dar. Bis zum Urteil des internationalen Sportgerichtshofes in dieser Angelegenheit - das frühestens im Februar erwartet wird - darf Ahlmann allerdings regulär starten. |