Buenos Aires Preispitze der ESI-Auktion

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Buenos Aires Preispitze der ESI-Auktion

Mit einem ansehnlichen Ergebnis ging die achte Ausgabe der ESI Reitpferdeauktion in Klein Roscharden zu Ende. Preisspitze in diesem Jahr war der fünfjährige Oldenburger Buenos Aires, der für 75.000 Euro in die USA verkauft wurde.

Buenos Aires Preisspitze der ESI Auktion 2010
Der fünfjährige Fuchswallach, der über eine erstklassige Ritigkeit verfügt, sprang stets leichtfüßig und verriet zu jeder Zeit sehr viel Vermögen, Eigenschaften, die bei mehereren Kunden hohe Begehrlichkeit erweckten, so dass der Sohn des Balou du Rouet (Station Schockemöhle) teuerstes Pferd der Kollektion wurde. Die Mutter von Buenos Aires, die Silvio-Tochter For You verweist auf eine dreifache Linienzucht auf den legendären Springpferdevererber Gotthard, diesem Hannoveraner Stamm (736) entspringen auch das international erfolgreiche Springpferd Limex (v. Limes x San Carlos) und einige gekörte Hengste, so beispielsweise Converter (v. Contender aus der Vollschwester von For You) und der Hannoveraner Dressurvererber Weserstar (v. Westerland x Weltmeyer).

Zweitteuerste Offerte der ESI Reitpferde-Auktion 2010 war die bereits siebenjährige Hannoveraner Acord-II-Tochter Alicante, die aus der berühmten Zuchtstätte von Wilhelm Overhey in Isernhagen stammt und den Zuschlag bei 62.000 Euro erhielt. Alicantes Vollbruder Arkansas war unter Amateurberitt mehrfacher S-Sieger, der angloarabisch geprägte Mutterstamm beider Pferde brachte auch den in Zangersheide gekörten und unter dem Niederländer Vincent Voorn international erfolgreichen Hengst Priamus Z (v. Pucci x Grannus), sowie einige weitere Deckhengste hervor.
Zwei weitere Springpferde übersprangen die Marke von 60.000 Euro, sowohl die siebenjährige braune Stute All I need (v. Armitage x Ramino, 65.000,- EUR), als auch der gekörte sechsjährige Schimmel Cortador (v. Corrado I x Acord II, 60.000,- EUR) werden weiterhin ihren Hafer vorerst in Deutschland fressen.

Der Umsatz der VIII. ESI Reitpferdeauktion belief sich auf insgesamt 652.000 Euro. Der Durchschnittspreis der 23 versteigerten Pferde lag bei 28.347 Euro. "Wir hatten zwar keine spektakuläre Preisspitze, dafür aber ein sehr starkes Mittelfeld. Unser Konzept, eine kleine, absolut exquisite Kollektion anzubieten, ist also ganz klar aufgegangen.", frohlockte im Anschluss ESI-Chef Henrik Klatte. "Darüber hinaus, trägt unser weltumspannendes Netzwerk der Kundenwerbung und -betreuung immer mehr Früchte, zumal die von uns bereits verkauften Pferde und deren zufriedene Besitzer eine hervorragende Werbung für unseren Auktionsplatz darstellen", ergänzte Geschäftspartner Otto Vaske. Ebenfalls erfreulich aus Sicht der Veranstalter, war auch die hohe Anzahl der Verkäufe an Neu- und Auslandskunden, wobei drei Pferde in die USA wechselten, jeweils zwei nach Brasilien und Italien und jeweils ein Springpferd nach Bulgarien, Irland, Belgien, Spanien und Kolumbien zugeschlagen wurde. (©Fotomaterial: Tanja Becker)


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