Bericht über CIA-Folter in Reithalle bei Vilnius
Online-Magazin zum Thema Pferde und Reitsport
|
 |
|
|
|
|
20.11.2009
|
Der Skandal um unrechtmäßige CIA-Folter an geheimen Orten im ehemaligen Ostblock weitet sich aus. Wie der US-Nachrichtensender ABC erfahren haben will, hat die CIA Terrorverdächtige illegal in einer Reithalle bei Vilnius systematisch gefoltert.
Die Enthüllungen um illegale und menschenunwürdige Praktiken des US-Geheimdienstes CIA im Umgang mit vermeintlichen Terroristen beschäftigt mittlerweile die US-Justiz und hat im Land der unbegrenzten Möglichkeiten eine Welle der Empörung ausgelöst. Die Existenz von CIA-"Geheimgefängnissen" in Polen und Rumänien war bereits vor Jahren eindeutig nachgewiesen worden, jetzt haben Recherchen des US-Senders ABC den dritten Standort des Horrors im ehemaligen Ostblock ans Tageslicht gebracht: Über ein geschickt getarntes Firmenkonglomerat hatte die CIA im Jahr 2004 eine Reitakademie in der Nähe von Litauens Hauptstadt Vilnius gekauft und die abgelegene Location für illegale Folter von Terrorverdächtigen genutzt.
Litauen war im selben Jahr der NATO beigetreten und der damalige litauische Präsident Valdas Adamkus ist als treuer Vasall und Kettenhund des ehemaligen alkoholabhängigen Sektieres George W. Bush bestens bekannt - vorauseilender Gehorsam und Beihilfe bei der Vertuschung hanebüchener Menschenrechtsverletzungen inklusive. In der Reithalle sollen laut Bericht von ABC CIA-Schergen "suspects" (=vermeintliche Terrorverdächtige) mittels Schlafentzug, Drogen und Waterboarding gefoltert haben, um an Informationen über Terrornetzwerke zu gelangen. Die zweckentfremdete "Reitakademie" war zuvor im Familienbesitz, die CIA gab den Standort allerdings im Jahr 2005 bereits wieder auf. Mehr Infos dazu: ABC-News und Video-Dokumentation |
|
Sämtliche Logos und eingetragene Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Besitzer
© 2012 Pferde - Gestüt.de - Magazin zum Thema Pferd, Reitsport und Pferdezucht