Ahlmann beantragt Einstweilige Verfügung gegen die FEI

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Ahlmann beantragt Einstweilige Verfügung gegen die FEI

Springreiter Christian Ahlmann aus Marl und sein Anwalt Andreas Kleefisch haben beim Landgericht Dortmund einen Antrag auf Erlaß einer Einstweiligen Verfügung gegen seine Sperrung durch den Weltverband FEI eingereicht.

Ahlmann stellt Antrag auf Einstweilige Verfügung gegen die FEIDamit will Ahlmann seine Suspendierung durch die FEI anlässlich der Olympischen Spielen in Hongkong durch das Gericht aufheben lassen. Die entsprechenden Unterlagen werden nach Aussage von Kleefisch der FEI in Lausanne zugestellt, die mündliche Verhandlung in der Sache soll am 8. Oktober stattfinden. Christian Ahlmann war in Hongkong mit sofortiger Wirkung gesperrt worden, weil bei seinem Pferd Cöster, die verbotene Substanz Capsaicin gefunden worden war. Der Springreiter hatte zwar zugegeben, den Rücken seines Pferdes mit dem Capsaicin-haltigen Mittel Equi-Block "behandelt" zu haben, begründete allerdings den eindeutigen Regelverstoss mit "Gutgläubigkeit" und mangelndem Wissen in der Sache. Darüber hinaus kündigte der Springreiter bereits früh an, seine Suspendierung durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS aufheben zu lassen, der Kaderreiter hatte es offensichtlich eilig, wieder starten zu dürfen.

Doch schon wenig später, liess Ahlmann und sein Anwalt Kleefisch den Anhörungstermin vor den zuständigen FEI-Gremien um drei Wochen verschieben. Laut Kleefisch, bräuchte man diese Zeit, um sich zu den Vorwürfen äussern zu können.
Nun will Ahlmann offensichtlich den durch ihn selbst verschobenen Anhörungstermin doch nicht mehr abwarten und hofft auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen die Suspendierung durch die FEI beim Landgericht in Dortmund. Die mehr als widersprüchliche und durch Taktieren geprägte Vorgehensweise des Springreiters und seiner Anwälte wird sicherlich kaum dazu beitragen, verlorene Glaubwürdigkeit zurück zu gewinnen. Da hat einer offensichtlich nichts dazu gelernt. Auch wenn er demnächst wieder starten sollte, müsste Ahlmann begreifen, dass weder Veranstalter noch Springsport-Fans eine "eingeklagte Starterlaubnis" besonders gern sehen. Wie im Fall der Tour de France, könnten Öffentlichkeit und Medien auch beim Reitsport mit den "Füssen abstimmen".


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